Der richtige Umgang mit Batterien und Akkus

Angesichts schwindender natürlicher Ressourcen und eines wachsenden Bewusstseins für die ökologischen und sozialen Auswirkungen wirtschaftlichen Handelns ist es legitim, Gewohnheiten auf ihre Nachhaltigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Immer wieder kommt der Produktbereich Batterien in den Fokus, wenn es um ressourcenschonendes Handeln geht. Im Folgenden geben wir einige Anregungen dazu.

Mobilität und Unabhängigkeit

Batterien machen zuerst einmal unabhängig vom Stromnetz. Denn wo keine Kabel liegen, muss die Energie auf andere Art bezogen werden. Nicht immer sind autarke Lösungen wie die EnOcean-Technik oder solarbetriebene Geräte umsetzbar.

Selbstentladung

Primärzellen gibt es in verschiedenen Varianten. Lithium-Batterien werden wegen ihrer sehr geringen Selbstentladung für Datenlogger oder andere Messgeräte mit sehr geringem Stromverbrauch verwendet. Der Energiegehalt der Batterie kommt dann tatsächlich dem Gerät zugute und verpufft nicht ungenutzt im Laufe der Zeit.

Industrial

Herkömmliche Alkaline-Batterien gibt es mit einer ähnlichen Charakteristik, „Industrial“-Typen genannt. Die bessere Ausnutzung der Energie durch eine geringe Selbstentladung führt mittelbar zur Verbesserung der Ökobilanz.

1,5 Volt Nennspannung?

In energiehungrigen Geräten können 1,5 V Primärzellen oftmals durch 1,2 Volt NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung (z.B. Eneloop) ersetzt werden. Denn der Eneloop hält 1,2 Volt über nahezu den gesamten Entladevorgang, so dass er die Leistung einer Primärzelle übertrifft. Bei bis zu 1000 Ladezyklen kann der Akku eine Menge Batterie-Kosten und Batterie-Müll einsparen.

Ultra Fast Charger

Der Ultra Fast Charger lädt Ihre NiMH-Akkus sehr schnell mit bis zu 2500 mA pro Zelle auf. Der Ladezustand jedes einzelnen Akkus wird überwacht, um eine optimale Ladefunktion zu gewährleisten. Das kontrollierte Laden verlängert die Lebensdauer der Akkus und schont dadurch Ressourcen.